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Die Helden von Würzburg!

30.10.2011 vonFranz



Vielen, vielen Dank den Helden von Würzburg. In der Osteria durften wir ein Dream-Team erleben: die begnadete Simone, den großartigen Jonah und Steffi, die blitzfixe Service-Fee! Und auch dem “Organisationskomitee” ein dickes Dankeschön für den herzlichen Empfang und das schöne Herbstwochenende in Würzburg.

Liebe Grüße an alle Teilnehmer des Foodbloggertreffens, an die, die wir live kennengelernt haben und natürlich auch an die, mit denen wir hoffentlich beim nächsten mal reden können.

Franz und Kriemhild

Wen’s interessiert – unsere Dessert-Rezepte:

Torta di cioccolato

Geschmorte Ofenfrüchte

Rezkonv auf Kindle

11.10.2011 vonFranz

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Grüne Tapenade, Hummus, Linsenmus

23.08.2011 vonFranz


Endlich mal ein lauschiger Sommerabend! Und im netten Le Local gab’s Tapenade und Hummus zu sehr köstlichen, waren Baguettes. Ich hab’  hier alles mal einfach nachgebaut:

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Pfirsich-Chutney

19.08.2011 vonFranz

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Otsu

16.08.2011 vonFranz

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Spargel mit Zitronen-Fenchel

10.05.2011 vonFranz

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Rhabarberchutney

22.04.2011 vonFranz

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Lorbeer-Likör

27.01.2011 vonFranz

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Patrizias Zucchinipuffer

22.01.2011 vonFranz

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Hühnerbrust im Beutel mit Linsengemüse

23.12.2010 vonFranz

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simpel, Simpel

23.11.2010 vonFranz


Eine echte Alternative zu Lauch vinaigrette.

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Vorher

15.11.2010 vonFranz


gibt’s die Antipasti, hier Crostini mit kross gebackener Bressaola, Bohnencreme und frittierten Salbeiblättchen.

Es hätte auch Bohnenkerne auf geröstetem Brot mit Frühlings-zwiebeln, Olivenöl und Balsamico geben können. Nein, eigentlich nicht, denn das gab es ja schon gestern.

So bleibt es immer ein bisschen abwechslungsreich, auch wenn es im Grunde nur eine kleine Variation ist. Grundlage sind jedenfalls die gekochten Bohnenkerne, die hier kommen aus Frankreich und heißen Lingot-Bohnen, die mit dem nussig-cremigen Geschmack.


Am Abend vorher werden sie in reichlich kaltem Wasser eingeweicht. Das mache ich nicht, um später die Kochzeit zu verkürzen, nein es geht darum, sie bekömmlicher zu machen, denn im Einweichwasser, das danach auf jeden Fall weggeschüttet werden sollte, sammeln sich Stoffe, die sonst zu den berüchtigten Hülsenfrucht-Blähungen führen können. Ein bisschen genauer erklärt wird das z. B. in einem Artikel bei Effilee-Wissen.

Und warum wollen die Bohnen beim Kochen manchmal einfach nicht weich werden? Das liegt meistens an der Kochtemperatur, denn bei zu starker Hitze, also sprudelndem Kochen, verhärtet das Eiweiß, das ist so wie beim Fleisch. Also nur knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen, dann werden die Bohnen nach 25 bis 45 min. ( je nachdem wie lange sie schon gelagert wurden) butterzart sein.

Kein Angst vor frühem Salzen, das macht die Bohnen auch nicht hart, es ist tatsächlich nur die Temperatur. Und nach dem Kochen wird man das Salz nicht mehr so schnell in die Kerne kriegen.

Mit in den Topf kommen außer den Bohnen (ca. 200 g Trockenware, eingeweicht) 2 bis 3 Knoblauchzehen, eine Schalotte, 2 bis 3 Salbeistängel und 1/2 TL Meersalz. Aufgegossen wird mit kaltem Wasser, bis die Bohnen gut bedeckt sind. Dann langsam aufkochen und unter dem Siedepunkt halten.

Falls Wasser nachgeschüttet werden muss, sollte man es vorher heiß machen, damit die Bohnenkerne nicht platzen. Auch ein bisschen Olivenöl kann im Kochsud nicht schaden. Wenn die Kerne weich sind, abgießen und etwas abkühlen lassen.

Sollen die Kerne gleich püriert werden, nehme ich dazu etwas vom Kochwasser und ein bisschen Sahne.


Nachher


gibt’s natürlich Pasta, sonst wären die Bohnen-Crostini schließlich keine Antipasti, oder?

Da gab es ja letztens den Apulien-Film aus der arte-Reihe “Zu TIsch in …”.
Und da war natürlich wieder eine nonna, die seelenruhig die wunderschönsten Orecchiette formte, blechweise. Oder breit geschnittene Tagliatelle zu Röhrennudeln drehte “.. da muss man weiche Hände haben, sonst wird die pasta nichts …”.

Wahrscheinlich sind meine Hände zu hart. Dennoch fand ich meine Röhrchen gar nicht mal so schlecht, auch wenn einige sich wieder öffneten.

Egal, sie waren köstlich mit fein gehacktem Blattspinat, blanchiert und im Soffritto einer Zwiebel und dreier Knoblauchzehen verrührt, zwei Löffel Ricotta oder Mascarpone dazu, Salz, Pfeffer, Muskat, Piment d’Espelette, etwas vom Kochwasser auffangen und unterrühren, Parmesan reiben, fertig.

Den Apulien-Film gibt es nochmal am Donnerstag, 18. Nov. um 16:25 Uhr auf arte.


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Buchtausch

04.11.2010 vonFranz


Obwohl versprochen, werde ich das österreichische Pasta-Buch, das kürzlich inflationär durch die Foodblogs geisterte, nicht breit rezensieren, so oder so.
Meine Zusage war ein Fehler, den ich zukünftig bei solchen Anfragen nicht mehr machen werde, grundsätzlich.

Stattdessen möchte ich anlässlich des gestrigen Tages des Mannes hier an den Männertraum aus meiner Jugendzeit erinnern: Dame, Mutter, Hure –

so ziemlich jede Rolle hat sie meisterhaft verkörpert, und Sophia Loren hat auch noch ein Kochbuch herausgebracht. Zugegeben, das ist ziemlich lange her (1996), so lange, dass gut erhaltene Exemplare des Buches inzwischen als kleine Kostbarkeit gehandelt werden und bestens in foodfreaks DKduW-Reihe passen.

Auch dieses Kochbuch muss man nicht unbedingt besitzen.
Wer aber die Loren mag, dem wird es reichlich Freude machen: Fotos und Anekdoten, Klatsch und Tratsch – Fanfutter eben. Natürlich rührt Sophia auch fleißig in Töpfen herum und schnippelt brav am Küchentisch.

Dazu jede Menge Rezepte der klassischen italienischen Küche – nicht Neues, aber nur Gutes, wie diese Küche eben ist.

Letztens fiel mir der Schmöker wieder in die Hände, und warum sollte ich nicht nochmal Melanzane alla parmigiana machen?

Ihr wisst schon: Auberginen, Tomaten, Olivenöl, Knoblauch, Salz, Basilikum und Parmesan, basta.


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Auberginenauflauf (Melanzane alla parmigiana)
Kategorien: Vegetarisch, Vorspeise, Italien
Menge: 6 Portionen

Zutaten

1 kg Auberginen
1 groß. Dose Tomaten
2 Knoblauchzehen
3 Stängel Basilikum
100 Gramm Parmesan
Salz, schwarzer Pfeffer

Quelle

frei nach Sophia Loren: Rezepte und Erinnerungen
Erfasst *RK* 24.10.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Auberginen längs in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, die äusseren Scheiben an der Außenseite schälen. Scheiben beidseitig mit Salz bestreuen, schichten, beschweren und etwa 2 Stunden Wasser ziehen lassen, dann abspülen und abtropfen lassen.

Dosentomaten in einem feinen Sieb abtropfen lassen. Knoblauch hacken und in 2 EL Olivenöl anschwitzen lassen, dann Tomaten zugeben, grob zerkleinern und 1-2 Std. auf kleiner Flamme einkochen lassen, gelegentlich umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die feuchten Auberginenscheiben beidseitig in wenig Olivenöl in einer Pfanne anbräunen. Basilikumblätter in feine Streifen schneiden. Parmesan fein reiben.

Etwas Tomatensugo auf den Boden einer Auflaufform verteilen, eine Lage Auberginenscheiben darauf schichten, leicht salzen, pfeffern, mit Sugo, Parmesan und Basilikumblättchen bedecken. Vorgang wiederholen bis alle Auberginenscheiben verbraucht sind. Obenauf nur etwas Sugo und Parmesan geben.

Auflaufform mit Alufolie locker bedecken und im auf 120 Grad C vorgeheizten Ofen etwa 1 Std. durchziehen lassen.

=====

Unbegreiflich, was allein beim Schmurgeln von gut gereiften Tomaten in Olivenöl mit etwas Knoblauch geschieht. Die klassische italienische Küche kombiniert wenige, einfache Zutaten und transformiert sie zu kulinarischem Hochgenuss.

Oder Aubergine, wie Pilze gebraten: probieren – schwelgen. Ob zu geröstetem Brot oder mit etwas Pasta.



========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Auberginen nach Pilzart (Melanzane al funghetto)
Kategorien: Vegetarisch, Italien, Klassiker
Menge: 1 Rezept

Zutaten

500 Gramm Auberginen
Salz
3 Essl. Olivenöl
3 Knoblauchzehen
Schwarzer Pfeffer
1 klein. Tomate, gehackt
1 Essl. Petersilie, gehackt

Quelle

frei nach Sophia Loren – Rezepte und Erinnerungen
Erfasst *RK* 04.11.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Auberginen längs vierteln, Kerne herausschneiden, dann in Stückchen von 1 – 2 cm Kantenlänge schneiden, mit Salz bestreuen, Wasser ziehen lassen.

Nach etwa 1 Std. abspülen, sehr gut abtropfen lassen, dann in Olivenöl knusprig braten. Kurz bevor die Auberginen fertig gebraten sind, den feingehackten Knoblauch dazugeben, salzen, pfeffern, mit der gehackten Tomate weiterbraten, bis der Saft verdampft ist, endlich feingehackte Petersilie unterschwenken, servieren.

=====

Geht auch wie hier mit Feldsalat, dann aber ohne Tomate.
Das eine wie das andere Rezept findet man genauso  in Harrys Bar Kochbuch, einem anderen Klassiker aus meiner Kochbuch-Bibliothek.

Und diese beiden Bücher gebe ich sicher niemals her.



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“Da fehlen Oliven”,

22.10.2010 vonFranz


sagt meine Frau. Nein, nicht beim Tiramisu. – Also nochmal ganz von vorn:

Wir sind aus der Bretagne zurück und gerade habe ich einen dampfenden Chicoree-Auflauf aus dem Ofen gezogen, einer meiner Klassiker, nur diesmal eben anders. Was war geschehen?

Nun, wahrscheinlich war ich innerlich gar nicht zu Hause angekommen und mein Kochsinn immer noch zur Hälfte auf französische Zutaten eingestellt. Weshalb sonst hatte ich diesmal statt Olivenöl die mitgebrachte Salzbutter verwendet, statt Mozzarella das Stück Comté, in den Reis – warum eigentlich türkischer statt Basmati? – waren mir Quatre-épices geraten und das Basilikum war klein und buschig, eben das französische?

Nein, das alles geht gar nicht, das ist gegen die “Seele” des Rezeptes gekocht, vielleicht aber auch einfach nur gegen unsere Geschmacksgewohnheiten. Dennoch, letztes Jahr: gerade mit dem Auto in der Bretagne eingetroffen, noch schnell, schnell vor Toresschluss in den Supermarkt, Nudeln, Schalotten, Tomaten, Knoblauch … – Pasta mit Tomatensauce geht schließlich schnell und immer – DENKSTE! Die Nudeln waren nicht schlecht – aber sie schmeckten mir nicht, kamen mir dort völlig falsch vor, eben deplatziert. Geht das euch manchmal auch so?

Was immer geht und überall ist Tiramisu. Erst recht, wenn man es mit den örtlichen Produkten dem Umfeld anpasst.


Da wären in der Bretagne zunächst die Äpfel, die überall rumliegen: aufsammeln!
Da sind die mürben Plätzchen (statt Biskuit), die mit Salzbutter gemacht werden: kaufen.
Und Calvados oder Pommeau (statt Cognac) zum Beträufeln. Und Creme fraiche verrührt mit Frischkäse (statt Mascarpone), etwas Zucker und einem Schuss Pommeau. Die Äpfel werden mit Vanille, einem Schuss Wein und Zucker nach Bedarf zu einem stückigen Kompott gekocht, abgekühlt und zwischen die Plätzchen und die Creme gebettet. Oben auf den Cremedeckel streut man Zimtzucker (statt Kakao) oder man gießt eine Salzbutter-Karamell-Creme (statt Honig) drauf – oder am besten beides.

Und schon hat man Tiramisu Breton oder Tiramisu Normand.


Und weil auch noch die Quitten vom Baum mussten, haben wir Konfitüre daraus gemacht mit einem Frucht/Zucker Verhältnis von 3 : 2, herb, sauer und dennoch süß. Beim nächsten mal nehme ich die doppelte Menge Rosmarin.


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quittenkonfitüre mit Ingwer und Rosmarin
Kategorien: Einkochen
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1,8 kg Quitten netto (geschält und entkernt)
0,7 kg Zucker
1/2 kg Gelierzucker 1:1
1 Zitrone (der Saft)
2 Teel. Rosmarinnadeln, fein gehackt
4 cm Frische Ingwer, fein gehackt
1/2 Teel. Tabasco
1 Prise Salz

Quelle

Erfasst *RK* 20.10.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Quitten mit dem Zucker und dem Zitronensaft etwa eine Stunde durchziehen lassen. Dann die restlichen Gewürze und etwa 4 EL Wasser zugeben und langsam aufkochen. Unter gelegentlichem Rühren netwa 10 min sprudelnd kochen lassen, Gelierprobe machen, in sterile Gläser füllen.

Wahrscheinlich braucht man keinen Gelierzucker zu nehmen, weil die Quitten sehr viel Pektin enthalten.

=====

Oder ich mach das Ganze so:


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quittenkonfitüre mit orientalischen Gewürzen
Kategorien: Einkochen
Menge: 1 Rezept

Zutaten

2,3 kg Quitten netto (geschält und entkernt)
1 1/4 kg Zucker
250 Gramm Gelierzucker 1:2
2 Vanilleschoten, längs aufgeschlitzt
2 Zitronen (der Saft)
1 Prise Salz
2 Teel. Abgeriebene Orangenschale
1-2 Teel. Kardamom, gemahlen
2 Sternanis, gemahlen
4 Nelken, gemahlen
20 Pimentkörner, gemahlen
20 Schwarze Pfefferkörner, gemahlen
3 Teel. Wattle seed, gemahlen

Quelle

Erfasst *RK* 21.10.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Quitten mit dem Zucker und dem Zitronensaft etwa eine Stunde durchziehen lassen. Dann die restlichen Gewürze und etwa 100 ml Wasser zugeben und langsam aufkochen. Unter gelegentlichem Rühren netwa 30 min sprudelnd kochen lassen. Dann die Vanilleschoten entfernen, das Quittenmus mit dem Püreierstab zerkleinern, weitere 15 min. köcheln lassen, Gelierprobe machen, in sterile Gläser füllen.

=====

Der Einfachheit halber kann man statt der vielen Gewürze auch fertige Mischungen nehmen, z.B. Ras-el-Hanout oder Baharat. Das Wattle seed – Pulver hat allerdings schon ein ganz besonderes Aroma, solllte man unbedingt mal probieren.

Davon ein bisschen auf ein Stück würzigen Käse gehäuft…

Geht auch immer und überall.

Und die eine Konfitüre schmeckt mir noch ein bisschen besser als die andere. Oder war es umgekehrt?

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